Verstöße gegen das Verkehrsrecht und ihre Gefahren für den Führerschein bzw. die Fahrerlaubnis
Bei einer Verkehrskontrolle geht es nicht nur um die Verkehrssicherheit. Die Polizei möchte Verkehrsverstöße nachweisen und Ermittlungsergebnisse erzielen. Dazu werden teilweise psychologische Methoden eingesetzt, um Sie zu Fehlern zu verleiten oder zum Reden zu bringen.
Die meisten Menschen machen im Straßenverkehr nicht den entscheidenden Fehler beim Fahren, sondern beim Reden. Manchmal ruiniert ein einziger Satz das ganze Verfahren.
Sie haben Post von der Polizei bekommen – eine Vorladung als Beschuldigter oder einen Anhörungsbogen. Der erste Gedanke: "Was habe ich falsch gemacht?" Der zweite: "Ich muss da hingehen und das klären."
Was passiert, wenn ich meinen Führerschein nicht dabei habe? Diese Frage stellen sich viele Autofahrer. Sie werden von der Polizei kontrolliert und sollen Fahrzeugschein, Führerschein und Personalausweis zeigen – aber der Führerschein ist nicht dabei.
Sie bekommen ein Schreiben von der Polizei: "Im Rahmen polizeilicher Ermittlungen soll festgestellt werden, wer das Fahrzeug mit dem Kennzeichen XY-123 zu der Zeit geführt hat..."
Sie haben bestimmt schon davon gehört, dass Sie Ihren Führerschein beim Autofahren immer dabeihaben müssen. Doch wussten Sie, dass das Nicht-Mitführen des Führerscheins in bestimmten Situationen tatsächlich zu Ihrem Vorteil sein kann? Als Fachanwalt für Strafrecht mit Spezialisierung auf Verkehrsrecht begegne ich in meiner Kanzlei in Düsseldorf regelmäßig Mandanten, die durch das Mitführen ihres Führerscheins erhebliche Nachteile erlitten haben.